Rahmenbedingungen
Um Technologie Transfer für KMU erfolgreich und effizient umzusetzen ist das Geschäftsfeld Technologie Transfer stets bemüht, die folgende Rahmenbedingungen zu schaffen bzw. weiterzuentwickeln:
Qualität der KMU-Kontakte und KMU-Einzelberatungen
Diese erfordert geschulte und erfahrene Technologie Transfermanager in der extensiven Basisarbeit. Fachliche Kompetenz ist Voraussetzung, Zuhören können selbstverständlich, da Technologie Transfer keineswegs nur eine Einbahnstraße von der F&E-Einheit zum KMU ist. Der Transfermanager lernt hingegen bei jedem Kontakt und Gespräch dazu. Eine Schulung für Transfermanager und ein begleitendes "Supervising" sowie eine intensive Kommunikation ist Grundlage für hohe Beratungsqualität und Beratungserfolg. Diese Schulung und Begleitung erzeugt nicht nur Erfolg im Außenverhältnis, sondern auch sehr positive Nebeneffekte im Innenverhältnis für den Nachwuchs von bestqualifizierten und industrieerfahrenen F&E-Mitarbeitern.
Zudem schafft eine nachhaltige, konsequente Schulungstätigkeit der Technologie Transfermanager einen "Wissenspool", in dem Informationen zusammenfließen und der als Basis für eine effiziente "lernende" Organisation dienen kann.
Vernetzung mit bestehenden österreichischen Initiativen
In einer vernetzten Welt sind Alleingänge nicht nur wesentlich teurer, sondern auch weniger erfolgreich. Es gilt deshalb, den Technologie Transfer möglichst unter Nutzung bestehender, auch regionaler Initiativen sowie durch geschickte Einbindung von Multiplikatoren so schnell wie möglich effizient und erfolgreich zu machen. Neue Partner und Multiplikatoren sind ebenfalls in den Technologie Transfer einzubeziehen. So z.B. Wirtschaftskammern der Länder, TÜV, Clusterinitiativen, Knet-Initiativen.
Vernetzung mit Ausbildungseinrichtungen
Die Vernetzung mit Ausbildungseinrichtungen, z.B. mit den lokalen Fachhochschulen und Universitäten oder HTL ist ein neues, sehr attraktives Instrument, um mittel- und langfristigen Kontakt zu den Betrieben zu intensivieren. Es bestehen sowohl mit den Fachhochschulen und Universitäten als auch den HTL bereits sehr gute und erfolgreiche Kontakte bei der Abwicklung von bilateralen Diplomarbeiten bzw. Maturaarbeiten. Es ist angedacht, diese Arbeiten trilateral, also unter Einbeziehung eines Betriebes zu gestalten, um nicht nur kostengünstig eine Problembearbeitung durchzuführen, sondern auch durch die notwendige intensive Betreuung der Diplomanden im Betrieb eine sehr gute personelle Beziehung mit AIT zu realisieren.

